Fünf Tipps für die Content Creation auf Info-, Content- oder privaten Reisen

11. Oktober 2023

Lisa

Eine der häufigsten Fragen im Kontext unserer Workshops sowie generell im Kosmos Social Media:  „Woher bekommen wir denn den ganzen Content für unsere Social-Media-Kanäle?“

Expedient*innen, aber auch generell Mitarbeiter*innen, die sich um die Socials kümmern, sitzen häufig den ganzen Tag in ihren Büros, bereiten Themen auf, beraten Kund*innen oder buchen Reisen ein.

Mal ganz davon abgesehen, dass sich auch im Büro oder der Agentur verschiedene Formate umsetzen lassen, die für eure Community auf Social Media interessant sein können, haben Touristiker*innen einen entscheidenden Vorteil gegenüber Content Creator*innen aus anderen Berufsfeldern: Sie sind sehr häufig im Jahr unterwegs. Den Begriff „Inforeisen“ haben wir schon lange aus unserem Wortschatz verbannt – wir nennen diese auf euch ausgerichteten Trips genau nach dem, was sie euch außer Informationen in Hülle und Fülle noch bringen können: Contentreisen.

Ob interessante Destination, wunderschöne Hotels oder atemberaubende Kreuzfahrtschiffe, ihr sitzt an der Content-Quelle schlechthin und könnt all diese Eindrücke mit euren Kund*innen bzw. eurer Community teilen. Hier kommen fünf praktische Tipps, wie euch das am besten gelingt (natürlich auch anwendbar auf privaten Reisen):

1. Sammelt Inspiration

Oft wisst ihr vor eurer Reise schon, was euch die kommenden Tage, an denen ihr unterwegs seid, erwartet. Ihr kennt das Programm, die Orte und die Hotels, die ihr besucht. Das ist super, denn so könnt ihr euch idealerweise schon im Vorhinein überlegen, was ihr an Content also an Inhalten sammeln möchtet. Wie setzt man all diese Ideen am besten in Formate um? Hier kommt Instagram ins Spiel, ein Ort voller Inspiration und gefüllt mit vielen Ansätzen, wie man die eigenen Inhalte geschickt inszenieren kann. Vielleicht in Form eines Follow-me-around-Reels durch Hotelanlagen oder Schiffskabinen, vielleicht als Bildbeitrag, der einen ersten visuellen Eindruck gibt oder als Story, bei der ihr eure Follower*innen über Umfrage- und Abstimmungssticker selbst aktiv über Content entscheiden lassen könnt? Ihr findet garantiert schon vor Reiseantritt Anstöße und könnte euch überlegen, welche Arten von Aufnahmen ihr für eure Zwecke braucht, wie ihr eure gesammelten Aufnahmen später verwenden wollt und an welchen Stellen ihr Informationen über eure Reise an potenzielle Kund*innen weitergeben könnt.

2. Videocontent und/oder Bildcontent kreieren

Vor Ort geht es nun ans Filmen und Fotografieren. Dafür braucht ihr nicht unbedingt eine Kamera. Eine gute Smartphonekamera reicht für Aufnahmen für die sozialen Medien in den meisten Fällen aus. Achtet darauf, dass ihr möglichst viele Bilder und Videos im Hochformat filmt. Auch wenn Viele von uns das klassische Querformat gewohnt sind – bei Social Media gilt die Devise „Hochformat first“. Statistiken zu Folge nutzt der Großteil der User*innen die sozialen Medien auf mobilen Devices, also zum Beispiel auf Smartphones. Heißt: Hochformate kommen auf Social Media besser an, werden vom sogenannten Algorithmus besser ausgespielt und sind auch einfacher zu konsumieren, wenn man das Smartphone hochkant in der Hand hält.

Eure Smartphonekamera bringt dabei viele Hilfsmittel mit – das Raster, eine Filterauswahl oder eine Weitwinkelfunktion. Probiert diese Werkzeuge bereits vor eurer Reise aus, damit auch unterwegs keine technischen Komplikationen in den Weg kommen und ihr wisst, welcher Stil euch am besten gefällt.

Tipp: Nehmt idealerweise Bewegtbild und Fotos auf. Videos (bei Instagram-Reels) performen super, aber es gibt auch eine Rückbesinnung zu statischem Bild. Außerdem wollt ihr vielleicht verschiedene Plattformen bespielen. Bei LinkedIn (LinkedIn Beitrag verlinken) zum Beispiel erhält aktuell ein einzelnes, aussagekräftiges Foto viel Aufmerksamkeit.

3. Das kommt an: Sprechen in die Kamera

Besonders in den Instagram-Stories bietet es sich an, eure Community direkt anzusprechen. Stories sind kurzlebig, da sie nur 24 Stunden online sind (es sei denn, ihr packt sie in eure Highlights). Zuschauer*innen eurer Stories haben also nahezu in Echtzeit die Gelegenheit, euch auf eurer Reise zu begleiten. Durch das Sprechen in die Kamera und dem Berichten von euren Erlebnissen wirkt ihr nahbar und eure Community wird sich direkt angesprochen fühlen. Außerdem sehen User*innen, wie ihr vor Ort agiert und können euch dabei begleiten, wie ihr eine Destination oder neue Regionen erkundet. So steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie für mehr Informationen häufiger auf eure Stories zurückkehren oder sogar euer Profil abonnieren.

Unser Technik-Tipp: Begebt euch für diese Aufnahmen in eine ruhige Umgebung, damit man euch gut verstehen kann oder investiert vielleicht sogar in ein Ansteckmikrofon.

4. Die perfekte Caption rundet’s ab

Caption nennt sich die aussagekräftige Bildunterschrift, die eure Community informiert, inspiriert & integriert. Für diese benötigt ihr ausreichend Informationen, um euren Kund*innen und Kolleg*innen oder auch potenziellen neuen Mitarbeiter*innen einen Mehrwert zu bieten. So könnt ihr diesen mitteilen, wo ihr euch befindet, was ihr bereits auf eurer Reise erlebt habt und wie man eine Reise an diesen Ort, in dieses Hotel oder mit diesem Kreuzfahrtschiff am besten bei euch buchen kann.

Verratet Geheimtipps, kleine Anekdoten von der Zeit for Ort – informiert, inspiriert, unterhaltet.

5. Technik-Tipps: Kleine Gadgets, die Content noch besser machen

Wie oben geschrieben reicht für all das ein gutes Smartphone. Aber ihr könnt das Game natürlich noch intensivieren :-) Ansteckmikros für einen überdurchschnittlichen Ton sind nur eine mögliche Investition.

Wie wär’s mit einem soliden Gimbal, damit die Kameraführung vor allem bei Bewegungen smooth und professionell aussieht, anstatt zittrig und uneben?

Stellt bei eurem Smartphone (unter Einstellungen) das Raster ein. So habt ihr dieses beim Fotografieren und Filmen immer vor Augen und könnt Dinge an diesem ausrichten sowie erkennen, ob bestimmte Objekte oder der Horizont gerade stehen. Damit könnt ihr schon beim Produzieren Rücksicht auf eine harmonische Bildkomposition nehmen. Pssst: Das spart außerdem Zeit bei der Postproduktion!

Eine der häufigsten Fragen im Kontext unserer Workshops sowie generell im Kosmos Social Media:  „Woher bekommen wir denn den ganzen Content für unsere Social-Media-Kanäle?“

Expedient*innen, aber auch generell Mitarbeiter*innen, die sich um die Socials kümmern, sitzen häufig den ganzen Tag in ihren Büros, bereiten Themen auf, beraten Kund*innen oder buchen Reisen ein.

Mal ganz davon abgesehen, dass sich auch im Büro oder der Agentur verschiedene Formate umsetzen lassen, die für eure Community auf Social Media interessant sein können, haben Touristiker*innen einen entscheidenden Vorteil gegenüber Content Creator*innen aus anderen Berufsfeldern: Sie sind sehr häufig im Jahr unterwegs. Den Begriff „Inforeisen“ haben wir schon lange aus unserem Wortschatz verbannt – wir nennen diese auf euch ausgerichteten Trips genau nach dem, was sie euch außer Informationen in Hülle und Fülle noch bringen können: Contentreisen.

Ob interessante Destination, wunderschöne Hotels oder atemberaubende Kreuzfahrtschiffe, ihr sitzt an der Content-Quelle schlechthin und könnt all diese Eindrücke mit euren Kund*innen bzw. eurer Community teilen. Hier kommen fünf praktische Tipps, wie euch das am besten gelingt (natürlich auch anwendbar auf privaten Reisen):

1. Sammelt Inspiration

Oft wisst ihr vor eurer Reise schon, was euch die kommenden Tage, an denen ihr unterwegs seid, erwartet. Ihr kennt das Programm, die Orte und die Hotels, die ihr besucht. Das ist super, denn so könnt ihr euch idealerweise schon im Vorhinein überlegen, was ihr an Content also an Inhalten sammeln möchtet. Wie setzt man all diese Ideen am besten in Formate um? Hier kommt Instagram ins Spiel, ein Ort voller Inspiration und gefüllt mit vielen Ansätzen, wie man die eigenen Inhalte geschickt inszenieren kann. Vielleicht in Form eines Follow-me-around-Reels durch Hotelanlagen oder Schiffskabinen, vielleicht als Bildbeitrag, der einen ersten visuellen Eindruck gibt oder als Story, bei der ihr eure Follower*innen über Umfrage- und Abstimmungssticker selbst aktiv über Content entscheiden lassen könnt? Ihr findet garantiert schon vor Reiseantritt Anstöße und könnte euch überlegen, welche Arten von Aufnahmen ihr für eure Zwecke braucht, wie ihr eure gesammelten Aufnahmen später verwenden wollt und an welchen Stellen ihr Informationen über eure Reise an potenzielle Kund*innen weitergeben könnt.

2. Videocontent und/oder Bildcontent kreieren

Vor Ort geht es nun ans Filmen und Fotografieren. Dafür braucht ihr nicht unbedingt eine Kamera. Eine gute Smartphonekamera reicht für Aufnahmen für die sozialen Medien in den meisten Fällen aus. Achtet darauf, dass ihr möglichst viele Bilder und Videos im Hochformat filmt. Auch wenn Viele von uns das klassische Querformat gewohnt sind – bei Social Media gilt die Devise „Hochformat first“. Statistiken zu Folge nutzt der Großteil der User*innen die sozialen Medien auf mobilen Devices, also zum Beispiel auf Smartphones. Heißt: Hochformate kommen auf Social Media besser an, werden vom sogenannten Algorithmus besser ausgespielt und sind auch einfacher zu konsumieren, wenn man das Smartphone hochkant in der Hand hält.

Eure Smartphonekamera bringt dabei viele Hilfsmittel mit – das Raster, eine Filterauswahl oder eine Weitwinkelfunktion. Probiert diese Werkzeuge bereits vor eurer Reise aus, damit auch unterwegs keine technischen Komplikationen in den Weg kommen und ihr wisst, welcher Stil euch am besten gefällt.

Tipp: Nehmt idealerweise Bewegtbild und Fotos auf. Videos (bei Instagram-Reels) performen super, aber es gibt auch eine Rückbesinnung zu statischem Bild. Außerdem wollt ihr vielleicht verschiedene Plattformen bespielen. Bei LinkedIn (LinkedIn Beitrag verlinken) zum Beispiel erhält aktuell ein einzelnes, aussagekräftiges Foto viel Aufmerksamkeit.

3. Das kommt an: Sprechen in die Kamera

Besonders in den Instagram-Stories bietet es sich an, eure Community direkt anzusprechen. Stories sind kurzlebig, da sie nur 24 Stunden online sind (es sei denn, ihr packt sie in eure Highlights). Zuschauer*innen eurer Stories haben also nahezu in Echtzeit die Gelegenheit, euch auf eurer Reise zu begleiten. Durch das Sprechen in die Kamera und dem Berichten von euren Erlebnissen wirkt ihr nahbar und eure Community wird sich direkt angesprochen fühlen. Außerdem sehen User*innen, wie ihr vor Ort agiert und können euch dabei begleiten, wie ihr eine Destination oder neue Regionen erkundet. So steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie für mehr Informationen häufiger auf eure Stories zurückkehren oder sogar euer Profil abonnieren.

Unser Technik-Tipp: Begebt euch für diese Aufnahmen in eine ruhige Umgebung, damit man euch gut verstehen kann oder investiert vielleicht sogar in ein Ansteckmikrofon.

4. Die perfekte Caption rundet’s ab

Caption nennt sich die aussagekräftige Bildunterschrift, die eure Community informiert, inspiriert & integriert. Für diese benötigt ihr ausreichend Informationen, um euren Kund*innen und Kolleg*innen oder auch potenziellen neuen Mitarbeiter*innen einen Mehrwert zu bieten. So könnt ihr diesen mitteilen, wo ihr euch befindet, was ihr bereits auf eurer Reise erlebt habt und wie man eine Reise an diesen Ort, in dieses Hotel oder mit diesem Kreuzfahrtschiff am besten bei euch buchen kann.

Verratet Geheimtipps, kleine Anekdoten von der Zeit for Ort – informiert, inspiriert, unterhaltet.

5. Technik-Tipps: Kleine Gadgets, die Content noch besser machen

Wie oben geschrieben reicht für all das ein gutes Smartphone. Aber ihr könnt das Game natürlich noch intensivieren :-) Ansteckmikros für einen überdurchschnittlichen Ton sind nur eine mögliche Investition.

Wie wär’s mit einem soliden Gimbal, damit die Kameraführung vor allem bei Bewegungen smooth und professionell aussieht, anstatt zittrig und uneben?

Stellt bei eurem Smartphone (unter Einstellungen) das Raster ein. So habt ihr dieses beim Fotografieren und Filmen immer vor Augen und könnt Dinge an diesem ausrichten sowie erkennen, ob bestimmte Objekte oder der Horizont gerade stehen. Damit könnt ihr schon beim Produzieren Rücksicht auf eine harmonische Bildkomposition nehmen. Pssst: Das spart außerdem Zeit bei der Postproduktion!

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