Hashtags: Effektiv, wenn man weiß wie – 5 Tipps

15. August 2022

Jessy

Hashtags und ihre (korrekte) Nutzung auf Social Media – sicherlich unter den TOP 3 der häufigsten Fragen in unseren Social-Media-Workshops. Grund genug für uns, kräftig mit allen Mythen rund um das Thema Hashtags auf Social Media aufzuräumen. Wir geben dir Tipps, wie du Hashtags heutzutage richtig nutzt und damit passgenau dein individuelles Zielpublikum erreichen kannst. Denn die Zeiten von 30+ Hashstags unter deinem Instagram-Beitrag sind längst vorbei.

Hashtags und ihre (korrekte) Nutzung auf Social Media – sicherlich unter den TOP 3 der häufigsten Fragen in unseren Social-Media-Workshops. Grund genug für uns, kräftig mit allen Mythen rund um das Thema Hashtags auf Social Media aufzuräumen. Wir geben dir Tipps, wie du Hashtags heutzutage richtig nutzt und damit passgenau dein individuelles Zielpublikum erreichen kannst. Denn die Zeiten von 30+ Hashstags unter deinem Instagram-Beitrag sind längst vorbei.

Was sind Hashtags

Was sind Hashtags

Ihren eigentlichen Ursprung finden Hashtags auf der Kurznachrichten-Plattform Twitter. Sie beginnen immer mit einem Rautezeichen (#) und lassen aus dem folgenden Wort bzw. der Aneinanderreihung von Worten einen Link entstehen. Achtung: Bitte keine Leer- und Sonderzeichen einfügen und Worte grundsätzlich zusammenschreiben oder durch einen Unterstrich (_) trennen. Dieser Link verbindet den Content mit einer Kategorie. So sorgen Hashtags bei Statusmeldungen für mehr Aufmerksamkeit, ordnen Inhalte bestimmten Themenbereichen zu und maximieren die Sichtbarkeit und Reichweite.

Die folgenden Tipps von Tourismus Turn werden dir bei deiner Social-Media-Kommunikation helfen, denn eigentlich ist es gar nicht so schwer Hashtags für die eigene Strategie auf Social Media richtig zu nutzen.

Ihren eigentlichen Ursprung finden Hashtags auf der Kurznachrichten-Plattform Twitter. Sie beginnen immer mit einem Rautezeichen (#) und lassen aus dem folgenden Wort bzw. der Aneinanderreihung von Worten einen Link entstehen. Achtung: Bitte keine Leer- und Sonderzeichen einfügen und Worte grundsätzlich zusammenschreiben oder durch einen Unterstrich (_) trennen. Dieser Link verbindet den Content mit einer Kategorie. So sorgen Hashtags bei Statusmeldungen für mehr Aufmerksamkeit, ordnen Inhalte bestimmten Themenbereichen zu und maximieren die Sichtbarkeit und Reichweite.

Die folgenden Tipps von Tourismus Turn werden dir bei deiner Social-Media-Kommunikation helfen, denn eigentlich ist es gar nicht so schwer Hashtags für die eigene Strategie auf Social Media richtig zu nutzen.

1. Nur was gesucht wird, kann auch gefunden werden

1. Nur was gesucht wird, kann auch gefunden werden

Auf der ‘Entdecken’-Seite von Instagram (mit einer Lupe gekennzeichnet) können User*innen in der Suchleiste Begriffe eingeben. Dort kann nach Inhalten, Konversationen zu bestimmten Themen oder auch Accounts gesucht werden. Bevor der Beitrag hochgeladen wird, sollte man sich also immer fragen, was das Zielpublikum suchen würde. Hashtags, die sich im Netzwerk schon etabliert haben, können hilfreich sein. Allerdings sollten diese nicht zu groß bzw. zu oft verwendet sein, denn dann werden relativ schnell viele neue Beiträge hochgeladen und der eigene Content geht in der Masse verloren.

Instagram verrät zudem immer auch Matching-Hashtags – also Alternativen zu dem eingegebenen Wort. Das Beispiel hier zeigt, wie aus dem großen Hashtag #Kreuzfahrt einige kleinere, sinnvoll abgeleitet werden können:

Auf der ‘Entdecken’-Seite von Instagram (mit einer Lupe gekennzeichnet) können User*innen in der Suchleiste Begriffe eingeben. Dort kann nach Inhalten, Konversationen zu bestimmten Themen oder auch Accounts gesucht werden. Bevor der Beitrag hochgeladen wird, sollte man sich also immer fragen, was das Zielpublikum suchen würde. Hashtags, die sich im Netzwerk schon etabliert haben, können hilfreich sein. Allerdings sollten diese nicht zu groß bzw. zu oft verwendet sein, denn dann werden relativ schnell viele neue Beiträge hochgeladen und der eigene Content geht in der Masse verloren.

Instagram verrät zudem immer auch Matching-Hashtags – also Alternativen zu dem eingegebenen Wort. Das Beispiel hier zeigt, wie aus dem großen Hashtag #Kreuzfahrt einige kleinere, sinnvoll abgeleitet werden können:

2. Personalisierte Hashtags für eine Digital Identity

2. Personalisierte Hashtags für eine Digital Identity

Die Entwicklung und Nutzung von eigenen Hashtags hört sich erstmal gegensätzlich zu dem an, was wir dir gerade bei Tipp 1 erzählt haben. Aber: Ein eigenes Hashtag eröffnet eben auch eine eigene Kategorie. Also ein Kapitel, welches du allein mit deinen Beiträgen füllen kannst. Natürlich nicht exklusiv, denn Hashtags sind von jeder und jedem auf Social Media nutzbar. Solltest du aber zum Beispiel ein wiederkehrendes Format in deiner Social-Media-Strategie nutzen, also beispielsweise ein wöchentliches Posting zu einem bestimmten Oberthema, dann ergibt es durchaus Sinn ein eigenes Hashtag dafür zu entwickeln.

 

Nehmen wir einmal das Beispiel von @tourismusturn: Alle zwei Wochen kann unsere Community uns bei #askaboutsocialandnewmedia mit ihren Fragen löchern. Das Hashtag kann also von uns als Kategorie genutzt werden. Alle Postings, die mit dem Hashtag versehen sind, werden darunter gesammelt dargestellt. Auch das ‘Folgen’ eines Hashtags ist möglich – also ein Hashtag zu abonnieren. Damit bekommt man immer die neusten Beiträge des Hashtags in seinen Newsfeed gespült. Und das ganz unabhängig davon, ob man dem Account, der den Beitrag veröffentlicht hat, auch folgt.

Die Entwicklung und Nutzung von eigenen Hashtags hört sich erstmal gegensätzlich zu dem an, was wir dir gerade bei Tipp 1 erzählt haben. Aber: Ein eigenes Hashtag eröffnet eben auch eine eigene Kategorie. Also ein Kapitel, welches du allein mit deinen Beiträgen füllen kannst. Natürlich nicht exklusiv, denn Hashtags sind von jeder und jedem auf Social Media nutzbar. Solltest du aber zum Beispiel ein wiederkehrendes Format in deiner Social-Media-Strategie nutzen, also beispielsweise ein wöchentliches Posting zu einem bestimmten Oberthema, dann ergibt es durchaus Sinn ein eigenes Hashtag dafür zu entwickeln.

 

Nehmen wir einmal das Beispiel von @tourismusturn: Alle zwei Wochen kann unsere Community uns bei #askaboutsocialandnewmedia mit ihren Fragen löchern. Das Hashtag kann also von uns als Kategorie genutzt werden. Alle Postings, die mit dem Hashtag versehen sind, werden darunter gesammelt dargestellt. Auch das ‘Folgen’ eines Hashtags ist möglich – also ein Hashtag zu abonnieren. Damit bekommt man immer die neusten Beiträge des Hashtags in seinen Newsfeed gespült. Und das ganz unabhängig davon, ob man dem Account, der den Beitrag veröffentlicht hat, auch folgt.

Also wichtiges Learning: Mit dem richtigen Hashtag kannst du im Newsfeed anderer Accounts angezeigt werden, ohne dass sie dir folgen müssen. Das steigert die Reichweite und kann unter Umständen dazu führen, nur durch Hashtag-Nutzung mehr Follower*innen zu generieren.

Also wichtiges Learning: Mit dem richtigen Hashtag kannst du im Newsfeed anderer Accounts angezeigt werden, ohne dass sie dir folgen müssen. Das steigert die Reichweite und kann unter Umständen dazu führen, nur durch Hashtag-Nutzung mehr Follower*innen zu generieren.

3. Auswahl mit Bedacht treffen

3. Auswahl mit Bedacht treffen

Das Posting sollte präzise kategorisiert werden. Also reichen drei bis fünf Hashtags aus, um einen Effekt zu erzielen. Mittlerweile gilt: Weniger ist mehr. Vor knapp 10 Jahren haben sich die ersten großen Accounts auf Instagram ihre Reichweite noch durch die Nutzung von Hashtags unter ihren Bildern aufgebaut. Heute funktioniert die Plattform vor allem über Bewegtbild. Alles zum Thema Wachstumsmotor Reels erfährst du in unserem Blogbeitrag.

Das Posting sollte präzise kategorisiert werden. Also reichen drei bis fünf Hashtags aus, um einen Effekt zu erzielen. Mittlerweile gilt: Weniger ist mehr. Vor knapp 10 Jahren haben sich die ersten großen Accounts auf Instagram ihre Reichweite noch durch die Nutzung von Hashtags unter ihren Bildern aufgebaut. Heute funktioniert die Plattform vor allem über Bewegtbild. Alles zum Thema Wachstumsmotor Reels erfährst du in unserem Blogbeitrag.

4. Umkehren und in den Dialog treten

4. Umkehren und in den Dialog treten

“Act social, be social” diesen Leitsatz predigt vor allem Maren immer wieder in unseren Workshops. Diese Formel lässt sich auch auf die Nutzung von Hashtags anwenden: Suche selbst nach Hashtags, die dich interessieren oder zu deinem Content passen und tritt mit den User*innen in einen Dialog. Das kann in Form einer Frage oder eines Kommentars unter einem Bild oder auch einer Direktnachricht erfolgen. Ganz gleich welche Art von Interaktion, der Algorithmus wird es dir danken und durch die Interaktion mit anderen User*innen auch deine Beiträge besser zuordnen und ausspielen.

“Act social, be social” diesen Leitsatz predigt vor allem Maren immer wieder in unseren Workshops. Diese Formel lässt sich auch auf die Nutzung von Hashtags anwenden: Suche selbst nach Hashtags, die dich interessieren oder zu deinem Content passen und tritt mit den User*innen in einen Dialog. Das kann in Form einer Frage oder eines Kommentars unter einem Bild oder auch einer Direktnachricht erfolgen. Ganz gleich welche Art von Interaktion, der Algorithmus wird es dir danken und durch die Interaktion mit anderen User*innen auch deine Beiträge besser zuordnen und ausspielen.

5. Vernetzung der Kanäle: Das eigene Hashtag prominent platzieren

5. Vernetzung der Kanäle: Das eigene Hashtag prominent platzieren

Umso öfter ein Hashtag genutzt wird, desto mehr verankert es sich in den Köpfen der Zielgruppe. Wer also ein eigenes Hashtag hat, sollte auf allen Plattformen nutzen und prominent platzieren. Achtung: Die Nutzung von Hashtags auf Facebook funktioniert anders als auf Instagram. Hier werden maximal zwei Hashtags pro Beitrag gebraucht – gleiches gilt für LinkedIn. Je häufiger das eigene Hashtag in der Öffentlichkeit genutzt wird, desto größer wird auch die Chance, dass sich Follower*innen an Gesprächen beteiligen, selbst Content unter dem Hashtag veröffentlichen und unterm Strich einfach ein Gefühl der Zugehörigkeit empfinden.

Vor allem in der Tourismusbranche gibt es unzählige Chancen auf guten Content mit Mehrwert. Wer will nicht die facettenreiche Schönheit unserer Welt bewundern oder gute Tipps für den nächsten Urlaub bekommen? Eben. Wie wäre es also mit einem eigenen Hashtag, welches zum Posten der nächsten Urlaubs- oder Inforeise ermutigt? #Ichpackemeinerkoffermit…

Probieren geht über Studieren – an diesem Satz ist etwas Wahres dran. Checkt eure Beitrags-Insights und schaut nach, welche Hashtags euch Reichweite bringen.  “Trial-and-Error” ist bei jedem Ausprobieren garantiert und hilft dabei, die eigene Linie zu finden. Ihr habt weitere Themen, die wir einmal für euch durchleuchten sollen? Dann schreibt uns einfach eine Mail oder eine Nachricht auf Instagram!

Umso öfter ein Hashtag genutzt wird, desto mehr verankert es sich in den Köpfen der Zielgruppe. Wer also ein eigenes Hashtag hat, sollte auf allen Plattformen nutzen und prominent platzieren. Achtung: Die Nutzung von Hashtags auf Facebook funktioniert anders als auf Instagram. Hier werden maximal zwei Hashtags pro Beitrag gebraucht – gleiches gilt für LinkedIn. Je häufiger das eigene Hashtag in der Öffentlichkeit genutzt wird, desto größer wird auch die Chance, dass sich Follower*innen an Gesprächen beteiligen, selbst Content unter dem Hashtag veröffentlichen und unterm Strich einfach ein Gefühl der Zugehörigkeit empfinden.

Vor allem in der Tourismusbranche gibt es unzählige Chancen auf guten Content mit Mehrwert. Wer will nicht die facettenreiche Schönheit unserer Welt bewundern oder gute Tipps für den nächsten Urlaub bekommen? Eben. Wie wäre es also mit einem eigenen Hashtag, welches zum Posten der nächsten Urlaubs- oder Inforeise ermutigt? #Ichpackemeinerkoffermit…

Probieren geht über Studieren – an diesem Satz ist etwas Wahres dran. Checkt eure Beitrags-Insights und schaut nach, welche Hashtags euch Reichweite bringen.  “Trial-and-Error” ist bei jedem Ausprobieren garantiert und hilft dabei, die eigene Linie zu finden. Ihr habt weitere Themen, die wir einmal für euch durchleuchten sollen? Dann schreibt uns einfach eine Mail oder eine Nachricht auf Instagram!

Weitere Beiträge

Tourismus Turn – unabhängig & neutral

16. Februar 2024

Maren

Tourismus Turn auf die Ohren – neuer Podcast, noch mehr Impulse

17. Januar 2024

Alex

LinkedIn in der Touristik – Wieso das B2B-Netzwerk auch in der Reisebranche unerlässlich ist

11. Januar 2024

Pauline

Music Licensing: Stolperfallen und Hinweise

29. November 2023

Pauline

10 Tipps: Was drosselt die Reichweite bei Instagram?

7. November 2023

Alex

Fünf Tipps für die Content Creation auf Info-, Content- oder privaten Reisen

11. Oktober 2023

Lisa

Hashtags: Effektiv, wenn man weiß wie – 5 Tipps

15. August 2022

Jessy

#CostaSocialCruise: Social Media Workshops für Touristiker auf den Mittelmeer

8. Juli 2022

Maren

Reisebüro 2.0: Inforeisen und Urlaube für die Socials nutzen

2. Juni 2022

Jessy

#CostaSocialCruiseEasy: Zwischen Social Media Basics und Zukunftsvisionen

11. Januar 2022

Jessy

AirBnB: Von den einen verhasst, von den anderen geliebt

30. September 2021

Elisa

Wie Corona unsere Branche verändern kann – es ist Zeit uns neu zu positionieren

4. Januar 2021

Elisa

Von Corona und dem Privileg zu Reisen – Reisebüro im Jahr 2020

27. Oktober 2020

Elisa

Im Dialog mit der Politik: Aktionsbündnis ‚Rettet die Reisebranche‘ nutzt die Sommerpause

17. August 2020

Jessy

Instagram Reels: Mit neuem Feature gegen die Konkurrenz

4. August 2020

Jessy

Reisezeit (er)leben: Eine Inforeise ohne Veranstalter – für das große Umdenken in der Tourismusbranche

29. Juli 2020

Elisa

Instagram für Reisebüros: Spielerei oder Must-Have?

6. Juli 2020

Elisa

Reisebüroalltag während Corona: Eine Misere ohne Lichtblick

2. Juli 2020

Elisa

Die Welt ist ver(w)irrt: Eine Momentaufnahme aus der Sicht von Tobias Zirpel

20. Juni 2020

Marvin

Sieben Tipps für die Kommunikation in den neuen Medien

4. Juni 2020

Marvin

Kategorien

Link kopiert!

Wir nutzen Cookies, um Dinge zu verbessern.